Sonntag, 6. Mai 2012

Macht Meditieren glücklich?






" Macht Meditieren glücklich?
(für die, deren Verstand auch noch Antworten braucht)

Jeder, der meditiert, äußert sich begeistert. „Ausgeglichener Start in den Tag“, „Hilft, gelassen zu leben“, „Wirkt gegen den Alltagsstress“ – das sind nur einige der Lobpreisungen. Macht Meditieren wirklich glücklicher? Die Antwort lautet:
Ja – und das ist auch wissenschaftlich bewiesen. Eine Untersuchung hat nämlich gezeigt, dass regelmäßiges Meditieren die Gehirnzellen verändert: In der Hirnregion, die vorrangig für die (positive) Gefühlsverarbeitung zuständig ist, entsteht mehr graue Substanz. Die Forscher legten buddhistische Mönche in Computertomographen. Den Mönchen gelang es, sich sogar in diesem röhrend-lauten High-Tech-Umfeld in sich selbst zu versenken. So entstanden einzigartige Computerbilder von Gehirnen während der Meditation.

Das Fazit der Forscher: Menschen, die regelmäßig meditieren, besitzen eine herausragende Fähigkeit, positive Gefühle zu entwickeln und diese dauerhaft beizubehalten (sog. „emotionale Stabilität“). Yoga-Lehrer erklären den Effekt auf ihre Art: Meditation sei die „Versöhnung von Seele und Geist“ – denn der Meditierende lerne, seine Gedanken loszulassen. Wer seinen Gedankenfluss beherrsche, statt von ihm beherrscht zu werden, sei zwangsläufig glücklich. "

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